Aktuell

Alles Gute

Sonntag, den 17. Dezember 2017 um 10:44 Uhr

Allen Fans des USC wünscht das gesamte Team frohe Festtage und einen guten Start ins neue Jahr. Wir freuen uns auf Euch am 13.01. um 19:30 Uhr in der Tunica Halle zum wichtigen Spiel gegen Hürth.

Schneemänner, Rentier, Weihnachten, Noel

Aktualisiert ( Mittwoch, den 20. Dezember 2017 um 22:31 Uhr )
 

"Dem Aufschlagdruck nicht gewachsen"

Sonntag, den 17. Dezember 2017 um 10:36 Uhr

USC unterliegt in Moers mit 1:3 – Stefan Spieweg MVP


Keine Wiedergutmachung: Zum Abschluss der Hinrunde musste der USC Braunschweig in der Volleyball-Bundesliga eine weitere Niederlage einstecken. 1:3 unterlag das Team von Markus Weber beim starken Aufsteiger aus Moers.

Nach der deutlichen 0:3 Pleite im Derby gegen Giesen wollten die Löwenstädter einiges wieder gut machen. Dieses Vorhaben endete am Niederrhein jedoch mit einem „Schlag ins Wasser“. Vor allem der Aufschlag der Gastgeber bereitete dem Team um Kapitän Hannes Gottschall Schwierigkeiten. „Moers hat unsere Schwächen in der Annahme konsequent genutzt“, stellte Trainer Weber unumwunden fest.

Dabei hatte er beim Wiedersehen mit seinem Münsteraner Trainerkollegen Martin Schattenberg noch einiges verändert: „Ich wusste, dass Martin sein Team immer gut einstellt und auch die Aufstellung anpasst.“ Kurzerhand startete Weber mit einer anderen Rotation, um gegen taktische Finessen der Hausherren gewappnet zu sein.

Es sollte seinem Team wenig nützen: Moers dominierte Satz eins beim 25:15 klar. Braunschweig legte nach und setzte den Gegner seinerseits mit Aufschlägen unter Druck. „So hatten wir uns das vorgestellt“, bilanzierte Weber den Satzgewinn, waren die Annahmeschwächen der Hausherren von den Gästen doch umfassend analysiert worden. Stefan Spieweg, Diagonalspieler des USC, präsentierte sich beim Satzerfolg in Bestform und wurde folglich zum Most Valuable Player (MVP) gekürt.

Das Zwischenhoch verwandelte sich in den Folgesätzen allerdings in ein von starken Aufschlägen des Heimteams geprägtes Tiefdruckgebiet für den USC. Beim 25:16 in Durchgang drei und 25:20 in Satz ließen die Gastgeber den USC förmlich im Regen stehen. „Moers hat im Angriff immer wieder Ziele zwischen zwei Positionen angepeilt und getroffen. Das haben wir nicht in den Griff bekommen“, berichtete Markus Weber.

Trotz der beiden klaren Niederlagen zum Ende der Hinrunde, fiel das Fazit von USC-Manager Volker Ernst versöhnlich aus: „Wir sind im Soll.“ Mit fünf Siegen und 14 Punkten „überwinterten“ seine Blau-Weißen auf Rang acht der Bundesliga und zehn Punkten Abstand auf die Abstiegsplätze – weit besser als im vergangenen Jahr, wo der USC zur selben Zeit an vorletzter Stelle rangierte.

Aktualisiert ( Sonntag, den 17. Dezember 2017 um 10:43 Uhr )
 

USC zu Gast bei Aufsteiger Moers

Freitag, den 15. Dezember 2017 um 07:26 Uhr

Trainer Weber: „Wollen Punktepolster ausbauen“ - Marvin Koch weiter verletzt


Zum Abschluss der Hinrunde in der Bundesliga müssen die Volleyballer des USC Braunschweig am Samstag an den Niederrhein. Beim Aufsteiger Moers will das Weber-Team die klare Niederlage aus dem Match gegen Giesen vergessen machen.

Ein ganz großer Name ist zurück im professionellen Volleyball: Der Moerser SC feierte zu Beginn der 90er Jahre Deutsche Meisterschaft, Pokalsieg und sogar einen internationalen Titel. Nach dem Bundesliga-Rückzug 2014 startete der Verein in der Regionalliga West neu – und schaffte innerhalb von zwei Jahren den Durchmarsch in die zweite Bundesliga. Trainer Martin Schattenberg stapelt dennoch tief: „Als Neuling sollten wir uns schnell an die Anforderungen anpassen“, der Klassenerhalt sei das Ziel. Dabei helfen zahlreiche Neuzugänge.

Die Anpassung gelang schnell. Derzeit rangieren die Moerser auf Platz sechs mit einem überaus komfortablen Punktekonto. Braunschweig geht von Rang neun ins „letzte Rennen“ der Hinrunde. Der Abstand zwischen den beiden Kontrahenten beträgt fünf Punkte.

Trainer Weber erwartet ein hartes Match am Niederrhein: „Moers hat auch gegen die Top-Teams der Liga gepunktet. Das ist Ausweis genug für deren Stärke.“ Für Weber gibt es ein Wiedersehen mit einem alten Kameraden. Der 51-jährige war in den 90ern in Sachen Volleyball mit seinem Gegenüber Martin Schattenberg in Münster tätig.

In die Freude auf das Wiedersehen, mischen sich bei Weber Sorgen um den eigenen Kader. Angreifer Marvin Koch wird seinem Team weiterhin fehlen. Der Außenangreifer laboriert an einem Muskelfaserriss. Die Wiedergutmachung nach der klaren Niederlage gegen Giesen sei dennoch gefordert und auch drin, betonte Weber.

 

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